Mitglieder


Dr. phil. Jörn Ahrens (Berlin / Gießen)

geb. 1967, Kultursoziologe und Kulturwissenschaftler, derzeit Vertretung der Professur für Kultursoziologie an der Universität Gießen; Forschungsschwerpunkte: Gesellschafts- & Kulturanalyse; populäre Medien; Fragen der Gewalt, der Subjektivität, der Biowissenschaften, der Arbeit & des Mythos; jüngste Veröffentlichungen: „Imitation of Life“. über filmische Literatur, in: Neue Rundschau, Heft 3/2008; Die rohe Gewalt. Quentin Tarantinos Reservoir Dogs und die Repräsentation der Gewalt, in: Kultur & Gespenster, Ausgabe 6, Winter 2008.

Dr. phil. Sabiene Autsch (Paderborn / Siegen)

seit 2008 Professorin für Kunst/Kunstgeschichte und ihre Didaktik an der Universität Paderborn. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Kunst- Medien- und Kulturgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, Klassische Moderne, Kunst nach 1945, aktuelle künstlerische Strategien, Geschichte und Inszenierung der documenta, Atelierkonzepte, kuratorische Praxis.

Tabea Dörfelt-Mathey M.A. (Jena)

geb. 1982, Literaturwissenschaftlerin, Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Wieland-Edition an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Dissertationsprojekt zu Norbert Elias als Dichter. Forschungsgebiete: Literatur des 18. Jahrhunderts, Literatur- und Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts, zeitgenössische Unterhaltungskunst.

Ineke Heß, M.A. (Bochum)

geb. 1979, Germanistin, wiss. Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum am Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik; Forschungsgebiete: (Selbst-) Beschreibungen des Menschen und die Begegnung mit dem Anderen in hoch- und spätmittelaltlicher Literatur, Literatur- und Metaphertheorien.

Dr. phil. Andreas Käuser (Siegen)

geb. 1954, Studium in Marburg und Konstanz, Promotion 1985 in Konstanz, Habilitation 1996 in Siegen, Vertretungsprofessuren in Paderborn, Gießen, Siegen und Flensburg, apl. Prof. an der Uni Siegen; Forschungen, Veröffentlichungen & Lehrveranstaltungen (Auswahl): Physiognomik, Körper- und Musikdiskurse, Ausstellungsästhetik, Medien- und Musikanthropologie, Medienkultur um 1800, Jean Paul, Medienumbrüche, Moderne-Diskurse.

Dr. phil. Lars Koch (Siegen / Berlin)

geb. 1973, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an Lehrstuhl Neuere Deutsche Literaturwissenschaften I der Universität Siegen und Lehrbeauftragter am Institut für Deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Arbeitsschwerpunkte in der Literatur- und Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts sowie in der Angst-Kulturforschung. Zuletzt erschienen: Krisenkino. Filmanalyse als Kulturanalyse: Zur Konstruktion von Normalität und Abweichung im Spielfilm (hg. mit Wara Wende, 2009).

Dr. phil. Julia Barbara Köhne (Wien)

geb. 1974, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Universitätsassistentin am Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien (Schwerpunkt visuelle Zeit- und Kulturgeschichte); hat zuvor im DFG-Graduiertenkolleg „Codierungen von Gewalt im medialen Wandel“ an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert; Veröffentlichungen: „Splatter Movies. Essays zum modernen Horrorfilm“, Berlin 2005 (hg. zusammen mit Ralph Kuschke und Arno Meteling, 2. Auflage 2006) und „Kriegshysteriker. Strategische Bilder und mediale Techniken militärpsychiatrischen Wissens (1914-1920)“, Husum 2009; Forschungsgebiete: visuelle Gewaltkulturen sowie Körper- und Geschlechtergeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, Wissenschafts- und Mediengeschichte der Militärpsychiatrie 1900-1920. Kulturwissenschaftliche, genderspezifische und filmtheoretische Fragestellungen in Bezug auf Spiel- und Dokumentarfilme sowie frühe wissenschaftliche Filme.

Dr. Maren Lickhardt (Hagen/Siegen)

1997-2003 Studium der Germanistik, Publizistik und Philosophie in Mainz. 2004-2008 Promotion: Irmgard Keuns Romane der Weimarer Republik als moderne Diskursromane 2009-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen seit 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FernUniversität Hagen Forschungsinteressen: Moderne/Postmoderne, Intertextualität, Intermedialität, Sprache und Emotionen, Gattungstheorie, Narratologie.

Dr. phil. Hans Jörg Schmidt (Heidelberg)

geb. 1977, Studium der Germanistik, Politikwissenschaften, Ev. Theologie, Erziehungswissenschaften, Neueren und Neuesten Geschichte, DAF, Wissenschaftsmanagement; Wissenschaftlicher Assistent der Professur für Freiheitsforschung an der SRH Hochschule Heidelberg/John Stuart Mill Institut; Veröffentlichungen/Forschungsgebiete: Historische und systematische Freiheitsforschung, Historische Semantik und Deutungsmusteranalyse, Bildungs- und Wissen(schaft)sgeschichte.

Dr. phil. Gregor Schwering (Siegen)

Gregor Schwering ist Literatur- und Medienwissenschaftler und vertritt derzeit eine Professur für Neuere deutsche Philologie, Medien- und Kulturwissenschaft an der Universität Siegen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen neben der Literatur- und Medientheorie auch in der Literarischen Anthropologie, der Literatur des 20. Jahrhunderts und der Romantik. Zuletzt erschienen von ihm: Sprachliches Gespür. Rousseau - Novalis - Nietzsche. München 2010; Theorien der Neuen Medien. Kino - Radio - Fernsehen Computer (zus. mit Gebhard Rusch und Helmut Schanze). Paderborn 2007; Media Marx. Ein Handbuch (hrsg. zus. mit Jens Schröter und Urs Stäheli) Bielefeld 2006 sowie Literatur als Medientheorie: ein Überblick vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. In: Helmut Schanze, Gregor Schwering, Henning Groscurth: Grundkurs Medienwissenschaften. Stuttgart 2009, S. 52-95.

Dr. phil. Sascha Seiler (Mainz)

geboren 1972 in Ludwigshafen am Rhein.
Von 1979 bis 1989 Schulzeit in Guatemala, Ecuador und Argentinien.
Von 1992 bis 1999 Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Amerikanistik und Romanischen Philologie in Mainz. Magister Artium 1999.
Promotion 2005 zum Thema „Die Rezeption populärer Kultur in der deutschen Literatur seit den 60er Jahren“.
Von 2001 bis 2003 als Redaktionsleiter der Filmzeitschrift „Schnitt“ tätig, seit 2001 auch freier Journalist im Bereich Film und Musik, sowie Übersetzer im Bereich der Filmpublizistik. Seit 2003 Lehrbeauftragter am Institut, seit 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Dr. phil. Petra Tallafuss (Berlin)

Studium der Germanistik, Ev. Theologie, Erziehungswissenschaften sowie der Neueren und Neuesten Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Queen's University Kingston (Canada) und der TU Dresden. 2004-2006: Mitarbeiterin am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden sowie am Goethe-Institut Dresden. 2007-2009: Forschungsreferentin an der Hochschule Neubrandenburg. 2008-2010: Berufsbegleitendes MA-Studium an der TU Berlin als Fellow des Stifterverbands. 2009-2010: Referentin an der Freien Universität Berlin. Seit Oktober 2010: Stellv. Leiterin der Stabsgruppe Internationale Netzwerkuniversität Freie Universität Berlin. Dissertation über "Die Rezeption der sozialkritischen Dramen Gerhart Hauptmanns in der DDR" (2009).

Dr. phil. Jörg Theis (Berlin)

geb. 1967, Komparatist, von 1998 - 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. 2007 – 2008 freiberufliche Lehrtätigkeit als Sprachlehrer in Luxemburg, seit Februar 2009 Tätigkeit in der Visa-Abteilung der nigerianischen Botschaft in Berlin. Veröffentlichungen zu Marcel Proust und Robert Musil. Arbeitsschwerpunkte: Literatur der Klassischen Moderne, Literaturtheorie, Beziehungen zwischen Literatur und Philosophie. Zuletzt erschienen: Individuum und Individualität in Marcel Prousts A la recherche du temps perdu und Robert Musils Der Mann ohne Eigenschaften. (2004). Das aktuelle Forschungsprojekt lautet: „La force immense de l’habitude.“ Darstellung und Funktion der Gewohnheit in der modernen Erzählliteratur.

Dr. phil. Anna Tuschling (Basel)

geb. 1973, ist wissenschaftliche Assistentin am Institut für Medienwissenschaft der Universität Basel. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Kulturtheorien und Mediengeschichte der Angst, Internetkultur und Lernregimes. Zuletzt: Klatsch im Chat. Freuds Theorie des Dritten im Zeitalter elektronischer Kommunikation (im Erscheinen).

Dr. phil. Joseph Vogl (Berlin)

Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft/ Medien an der Humboldt-Universität zu Berlin, zudem seit 2007 Permanent Visiting Professor im Department of German an der Princeton University. Forschungsschwerpunkte in der Geschichte und Theorie des Wissens, der Geschichte von Gefahr und Gefährlichkeit in der Neuzeit, der Diskurs- und Medientheorie und Literaturgeschichte 18. bis 20. Jahrhundert.

Dr. Niels Werber (Siegen)

geb. 1965, seit 2009 Prof. für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Siegen. Arbeitsschwerpunkte: Geopolitik der Literatur, Medien und Selbstbeschreibungen der Gesellschaft, Theorien der Literatur, Medien der Kunst, Immersion, Soziale Insekten. Zuletzt erschienen ist: Geopolitik der Literatur. Eine Vermessung der medialen Weltraumordnung (München 2007).

Dr. phil. Burkhardt Wolf (Berlin)

geb. 1969, Literaturwissenschaftler am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin; dort wissenschaftlicher Mitarbeiter, Veröffentlichungen / Forschungsgebiete: Poetologie der politischen Repräsentationen und Sozialtechnologien; Geschichte von Gefahr und Risiko, Gewalt und Religion; Kultur- und Literaturgeschichte des Meers und der Seefahrt.